Anwaltshonorar

Guter Rat ist teuerGuter Rat ist teuer, sagt der Volksmund – keiner kommt Sie jedenfalls teuer zu stehen !

Anwaltliche Leistungen sind zwar niemals umsonst, auch nicht bei einer ersten Beratung, aber dennoch nicht unbezahlbar. Das Anwaltshonorar ist in gerichtlichen Verfahren zwingend geregelt, ansonsten aber können Gestaltungen vereinbart werden, die den Interessen von Auftraggeber und Anwalt entsprechen.

Selbstverständlich weise ich Sie auf die Möglichkeit der Übernahme durch die Staatskasse (Beratungs- und Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe, Pflichtverteidigung), eines Prozessfinanzierers oder einer Rechtsschutzversicherung hin.

 

Beratung

Bitte beachten Sie, dass für Neukunden keine telefonische Erstberatung erfolgt.

Ansonsten biete ich im Beratungsbereich Pauschalvereinbarungen oder Abrechnung auf Stundenbasis an. Eine erste Beratung kostet im Durchschnittsfall selten mehr als 119,- EUR; in der Regel berechne ich allerdings auch nicht weniger als 59,50 € brutto.

Sofern die Voraussetzungen für die Gewährung von Beratungshilfe gegeben sind, ist ein Eigenbetrag von 15 € zu zahlen.

Mein Stundenhonorar für Privatkunden beträgt regelmäßig 142,80,- € brutto (2€/min netto zzgl. USt. von derzeit 19%) unter Ausschluss der Anrechnung auf gesetzliche Gebühren.

Eine Abrechnung auf Zeitbasis ist grundsätzlich möglich, zu den Grenzen lesen Sie meinen Beitrag Anwaltshonorar auf Zeitbasis

 

Vertretung außergerichtlich und vor Gericht

In Gerichtsverfahren an Amts-, Land-, Ober- oder Bundesgerichten muss jeder Anwalt nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) abrechnen. Gegenteiliges Verhalten ist Berufs- und wettbewerbswidrig.
Im außergerichtlichen Bereich dürfen die Sätze des RVG unterschritten werden. Hier biete ich Ihnen gerne variable Abrechnungsmodelle (Stundenhonorar, Pauschalhonorar, Kombinationen aus beidem) an.

Gerade im Bereich der Strafverteidigung sind aber die Gebühren nach dem RVG nicht angemessen, so dass hier häufig ein Pauschalhonorar vereinbart werden muss.

Meist kann schon bei einer telefonischen Anfrage eine Auskunft über die voraussichtlichen Kosten gegegeben werden.

 

Erfolgshonorare

Erfolgshonorare sind auch nach der gesetzlichen Neuregelung ab 01.07.2008 im Regelfall unzulässig. Voraussetzung für die Zulässigkeit einer solchen Vereinbarung ist der Umstand, dass der Auftraggeber aufgrund seiner wirtschaftlichen Verhältnisse ohne die Vereinbarung eines Erfolgshonorars von der Rechtsverfolgung abgehalten würde. Letztlich liegen diese Voraussetzungen nur selten vor, sodass die Vereinbarung eines Erfolgshonorars nicht wirklich Praxis relevant ist.

 

Zahlung

Gezahlt werden kann bar, auf Rechnung oder mit EC- bzw. Kreditkarte.

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